Britta Winkler – StudentenPACK. https://www.studentenpack.de Das Magazin der Studenten in Lübeck Sun, 02 Feb 2014 16:47:56 +0000 de-DE hourly 1 Der neue AStA stellt sich vor https://www.studentenpack.de/index.php/2012/11/der-neue-asta-stellt-sich-vor/ https://www.studentenpack.de/index.php/2012/11/der-neue-asta-stellt-sich-vor/#respond Mon, 12 Nov 2012 06:00:04 +0000 http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/?p=73901

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Auch dieses Jahr stellen wir uns als AStA, unsere Projekte, unsere neuen und alten Mitglieder gerne einmal vor. Das geschäftsführende Gremium der Studierendenschaft besteht dieses Jahr aus dreizehn gewählten Referenten und Referentinnen, die von einem großen Pool an freien Mitgliedern unterstützt werden. Zwar haben uns einige altbewährte Mitglieder studiumsbedingt verlassen, aber wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal wieder viele neue engagierte Studierende willkommen heißen dürfen, die hoffentlich viele Projektideen und ein kritisches Bewusstsein für die Probleme unserer Hochschulen mitbringen. Daher sind wir in fast allen Bereichen gut aufgestellt und haben uns einfach schon mal in die Arbeit gestürzt – was am Ende dabei raus gekommen ist, dürft ihr dann beurteilen!

Vorsitz

(Christopher Blochwitz, Georg Engelbart)

Der Vorsitz nimmt Kraft seines Amtes als Sprecher der Studierendenschaft gerade zu Semesterbeginn an zahlreichen Sitzungen teil. Senat, Studierendenparlament, Hochschulkonferenz, LandesAStenkonferenz, Vorstandssitzungen – irgendwann kann man Kaffee und Kekse nicht mehr sehen. Ein Thema hat sich aber bei all diesen Gesprächen deutlich in den Vordergrund geschoben: Die Umwandlung der Universität in eine Stiftung des öffentlichen Rechts und die Rolle der Studierenden bei diesem Prozess. Wir verstehen es daher als unsere im Moment vordringlichste Aufgabe, jeden Studierenden über die Chancen und Risiken einer solchen Strukturänderung aufzuklären, um so zu einer informierten Hochschulöffentlichkeit beizutragen. Aber natürlich kümmern wir uns „ganz nebenbei“ auch noch um all die anderen Aufgaben der tagtäglich bei uns im Haus 24 so anstranden und sich keinem der Referate zuordnen lassen.

Das Finanzreferat

(Britta Winkler, Konrad Holzapfel, Philip Queßeleit)

Das Finanzreferat ist eigentlich das unscheinbarste unter den Referaten des AStA. Wir realisieren keine eigenen Projekte oder betreiben öffentlichkeitswirksame Arbeit, sondern verwalten das Konto der Studierendenschaft. Mit anderen Worten: Wir dokumentieren, was mit eurem Geld passiert.

Denn von eurem Studierendenbeitrag, den ihr jedes Semester bezahlt, gehen 7,50 Euro an die Studierendenschaft. Es wandert also alles in einen gemeinsamen Topf, aus dem dann Projekte für Studenten bezahlt werden können. Beispiele dafür sind unter anderem das Campus Open Air, die Studentenpartys und das Unikino. Wofür das Geld im Einzelnen ausgegeben wird, entscheidet das StuPa. Aber das Finanzreferat macht die Buchhaltung, bezahlt alle anfallenden Rechnungen und befüllt die Party-Kassen mit Wechselgeld. Abgesehen davon stellen wir zu Jahresbeginn den Haushaltsplan auf. Der stellt eine Einschätzung der Geldsummen dar, die wir im Jahr vermutlich einnehmen werden und zeigt dementsprechend auch, wie viel Geld für Projektarbeit zur Verfügung steht. Insgesamt versuchen wir immer, eine ausgeglichene Bilanz ohne zu große Gewinne oder Verluste zum Jahresende vorzuweisen.

Für das kommende Semester haben wir uns vorgenommen, unsere Buchhaltung umzustellen und damit weniger arbeitsintensiv zu gestalten.

Referat für Politik, Ausland und Soziales

(Birte Stoeter, Justus Ullrich, Dennis Nabel, Johanna Oltmann)

Chill-Raum in der Bib, Mieterschutzbund, Senioren im Altenheim entertainen, Sachspenden für ein Krankenhaus in Mexiko sammeln und Kochsessions im AStA organisieren! Das alles gehört zu den Projekten des PAS, dem Referat für Politik, Ausland und Soziales. Wir fahren für euch zu Konferenzen und Vernetzungstreffen, um eure Meinung auf Landesebene vertreten zu können. Außerdem sind wir im Lübecker Bündnis “Wir können sie stoppen” mit von der Partie und bereiten dort die Gegendemo zum leider jährlich stattfindenden Naziaufmarsch vor. Im letzten März haben wir dafür alle ausländischen Vereine und Gemeinden zu einem internationalen Frühstück vor dem Bahnhof eingeladen, um gemeinsam die mitgebrachten Leckereien zu verputzen.

Für die zahlreichen Projekte brauchen wir natürlich jede Menge helfende Hände und möchten euch gerne dazu einladen, bei uns mitzumachen; nicht zuletzt um eigene Ideen einzubringen.

Das Referat für Kultur, Umwelt und Sport

(Benjamin Eurich, Julia Jansen)

Wer hofft, dass sich hinter der Abkürzung KUS das Referat für Körperkult, Unterwäschenfetisch und Sexspielchen verbirgt, den_die müssen wir leider enttäuschen, denn ein solches Referat müsste erst noch geschaffen werden. Unsere Themengebiete sind jedoch nicht minder interessant, denn wir sind das Referat für Kultur, Umwelt und Sport.

Auch im kommenden Jahr wollen wir euch das Studentenleben mit tollen Projekten versüßen. Wir freuen uns darüber, euch für Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit zu begeistern, aber auch sportliche und kulturelle Veranstaltungen für euch und uns zu organisieren und zu erleben.

Ende Mai/Anfang Juni 2013 werden wir euch die nächste Ausgabe des grandiosen Campus Open Air präsentieren. Auch im nächsten Jahr dürft ihr euch wieder auf viele Live-Bands und einen DJ für die späten Abendstunden freuen!

Immer dienstags findet das Unikino statt. Im Rahmen dessen präsentieren wir euch – in Kooperation mit dem KoKi in der Mengstraße – einen anderen Film. Von politisch bis zum Klassiker, anspruchsvoll bis kurzweilig ist alles dabei. Der gemütliche Kinosaal ist meist ganz voll – also rechtzeitig um Karten kümmern! Der Eintrittspreis beträgt studentenfreundliche 2,50 Euro.

Ein bis zwei Mal pro Semester wird auch in diesem Studienjahr das Umweltkino stattfinden. Im Rahmen dieser Reihe zeigen wir im Audimax kostenlos investigative Filme, die aufklären, berühren und verändern sollen. Das nächste Umweltkino ist bereits in Planung – wir halten euch auf dem Laufenden.

Die sehr erfolgreiche Ökostromberatung wird ebenfalls fortgeführt. Es überrascht die Interessenten immer wieder, dass der Ökostrom nicht nur die klimafreundlichere Alternative zum üblichen Atomstrom ist, sondern in Lübeck für fast alle Haushalte sogar günstiger ist als der normale Strom der Stadtwerke. Wenn du mehr erfahren möchtest, informieren wir dich kostenlos und unverbindlich über die Konditionen des Stromanbieterwechsels – und wenn wir gerade unseren Stand vor der Mensa aufgebaut haben, gibt es als Dank für das Interesse noch eine leckere Biowaffel auf die Hand.

Wo wir auch schon beim Thema Essen wären. Nachdem das zusammen mit dem PAS entwickelte Mensakonzept (nachzulesen auf www.asta.uni-uebeck.de/sites/default/files/Mensakonzept.pdf) zuerst auf der Landesastenkonferenz von allen ASten Schleswig-Holsteins unterzeichnet wurde, wurde es mittlerweile dem Studentenwerk überreicht. Ziel ist es, das Mensaessen zu verbessern und die Organisationsabläufe zu optimieren. Dafür soll zum Beispiel das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Mensa so weit wie möglich umgesetzt werden, indem unter anderem vermehrt regionale und saisonale Produkte verwendet werden. Erste Verbesserungen lassen sich bereits erkennen – so findet fortan jeden ersten Donnerstag eines Monats der Green Day statt. An diesem Tag werden in den Mensen ausschließlich vegetarische Gerichte gekocht und angeboten.

Für alle die, die schon immer mal erfahren wollten, wie es eigentlich wirklich in Deutschlands Mastbetrieben aussieht, bieten wir auch dieses Semester eine Masttieranlagenbesichtigung an. Wann es genau wohin geht, teilen wir euch noch rechtzeitig mit.

Zur Vernetzung und zum Ideenaustausch mit Umweltreferaten anderer Universitäten werden wir auch dieses Jahr an Treffen des Netzwerks Klimagerechte Hochschule teilnehmen.

Auch sportlich sollt ihr dieses Jahr wieder versorgt werden. Im Sommersemester wird der Holstentor-Cup ausgetragen werden – ein Fußballturnier für alle Studenten Schleswig-Holsteins. Es geht darum, den Pokal in Lübeck zu halten! Spiel, Spaß, Bier und Grill – Mitspielen und -fiebern lohnen sich also! Außerdem dürft ihr wieder eure Laufschuhe entstauben und für den guten Zweck um den Carlebach-Park im Hochschulstadtteil laufen. Bei der zweiten Auflage des “Lübecker Fun Run to Fundraise” wird abermals einer unterstützenswerten Einrichtung mit den Spendengeldern geholfen.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass wir euch auch dieses Jahr über sinnvolle Demonstrationen informieren und die gemeinsame Fahrt dorthin organisieren werden.

Zusätzlich zu diesen bereits geplanten Aktionen dürft ihr euch noch auf das ein oder andere Überraschungsprojekt freuen – also seid gespannt!

Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, bei uns mitzumachen und bei den Projekten zu unterstützen, wenn ihr eigene Ideen verwirklichen wollt oder wenn ihr einfach mal reinschnuppern möchtet, dann schreibt einfach an kus@asta.uni-luebeck.de und wir laden euch zu unserem nächsten Treffen ein.

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Lübeck bleibt – ihr nicht https://www.studentenpack.de/index.php/2011/06/lubeck-bleibt-ihr-nicht/ https://www.studentenpack.de/index.php/2011/06/lubeck-bleibt-ihr-nicht/#comments Wed, 22 Jun 2011 11:20:58 +0000 http://www.studentenpack.uni-luebeck.de/?p=1523 Am Samstag wurde die Kieler Woche eröffnet! So ein Spektakel will man sich nicht entgehen lassen. Besonders dann nicht, wenn der allseits beliebte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Eröffnungsrede hält und mit seiner Schiffshupe das Startsignal für neun Tage feiern, futtern und Fusel trinken gibt.

Die 117. Kieler Woche wird wohl die letzte sein, die Carstensen eröffnen durfte. Damit ihm dieses Ereignis auch in besonderer Erinnerung bleibt, fuhren wir mit ca. 100 Studenten zur großen Festbühne auf dem Rathausplatz, um andächtig seiner Rede zu lauschen und ihm den gebührenden Respekt zu erweisen.

Pappköpfe: De Jager und PHC als Uni-RetterReinhard Eggers

Pappköpfe: De Jager und PHC als Uni-Retter

Zwei Reisebusse brachten uns zum Kieler ZOB, wo wir die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung trafen. Flyer und das Transparent wurden ausgeladen, die letzten lila Aufnäher verteilt und die gelben T-Shirts sorgfältig unter Regenjacken versteckt. Wir wollten ja nicht auffallen, sondern PHC mit unserer Anwesenheit positiv überraschen. Dementsprechend gab es auch die Ansage, sich auf dem Festgelände zu verteilen und erst pünktlich zur Eröffnungsrede um 19:30 auf dem Rathausplatz zu erscheinen.

Aus ungeklärten Gründen ergab es sich aber, dass gegen sich 18:30 etwa 50 junge, anscheinend noch nüchterne Personen unabhängig voneinander vor einer Nebenbühne auf der Rathausrückseite begegneten und spontan zu tanzen begannen. Umstehende Kieler beäugten dies zuerst misstrauisch, ließen sich aber durch aggressives Antanzen dann doch widerwillig integrieren – die perfekte Tarnung! In Sachen Unauffälligkeit verbuchten wir einen vollen Erfolg.

Die Eröffnungsrede rückte näher und so langsam füllte sich der Platz vor der Hauptbühne. Es gelang uns, einen zentralen Platz vor der Bühne zu ergattern. Nach der Rede des Kieler Bürgermeisters sowie dem traditionellen anglasen durch den THW-Spieler Marcus Ahlm durfte endlich der Ministerpräsident ans Mikrophon. Und wir durften uns endlich ausziehen: Die Regenjacken wurden abgeworfen und in den gelben T-Shirts schickten wir Herrn Carstensen mit unserem Transparent einen letzten Gruß: Lübeck bleibt – ihr nicht!

Lübeck erinnert an einen erfolgreichen KampfHannes Freibrodt

Lübeck erinnert an einen erfolgreichen Kampf

Bedauerlicherweise gelang es den Kameras, die den Festplatz filmten und die Bilder live auf die Bühne übertrugen, uns komplett auszulassen. Schade, da die beiden Dickköpfe Jost de Jager und Carstensen sich endlich entschlossen hatten, doch noch mit uns den Erhalt der Uni zu feiern. Gemeinsam nahmen die beiden Politiker ein Bad in der Menge und liefen mit unserem Festzug über die Kieler Woche. Jost bekam sogar einen Kuss von einer schwarzhaarigen Schönheit auf die Wange gedrückt. Nebenbei statteten wir noch der Nebenbühne einen Besuch ab, bei der nun endlich mehr Leute bereit waren, mit uns und den Politikern zu tanzen.

Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zum ZOB, wo wir uns schweren Herzens von den Großen Köpfen dieses Landes trennten. Aber es blieb noch ein wenig Zeit, in zivil feiern zu gehen. Also teilten wir uns auf und testeten in Kleingruppen das kulinarische und musikalische Angebot der Kieler Woche.

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