Bereits im Januar haben sich bei einer "Uni hilft"-Aktion 99 Personen typisieren lassen.Fabian Schwarze

Bereits im Januar haben sich bei einer „Uni hilft“-Aktion 99 Personen typisieren lassen.

Plötzlich kann man ein Leben retten. Eine „Typsisierung“ dauert nur wenige Minuten. Entweder mit einer Speichelprobe oder einer Blutentnahme, je nach Verfahren, wird der Typ des Gewebemusters festgestellt. Doch ist es dieser kurze Akt, welcher dein Leben auf unvergessliche und unerwartete Art mit dem eines anderen Menschen verbinden kann.

Bei vielen Erkrankungen, darunter Leukämie, kann eine Stammzelltransplantation notwendig sein um ein Leben zu retten. Eine Typisierung erlaubt festzustellen, wer als Spender in Frage kommt. Wächst die weltweite Datenbank, wächst auch die Chance, dass ein erkrankter Mensch einen Spender finden kann.

Was dann folgt, wenn man zum Spender wird, hat unsere Autorin Annika erleben dürfen. Anstrengend oder gar schmerzhaft, wie der Begriff Knochenmarkspende es vermuten lassen würde, ist der Prozess nicht. Allerdings verleitet er zum Nachdenken: „Da ist dieses unglaublich positive Gefühl von Verantwortung einem anderen, mir völlig fremden Menschen gegenüber, das von Tag zu Tag wächst.“ Ihren Bericht könnt ihr in der StudentenPACK-Ausgabe vom Juli 2015 nachlesen.

Die nächste Gelegenheit dich typisieren zu lassen und potentiell Stammzellenspender zu werden, ist der 12. Juni von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr am Falkenplatz 10 (Volkshochschule). Die Gruppe „Uni hilft“ organisiert eine Typisierung beim „7 Türme-Triathlon“. Wer es nicht schafft, kann sich bei der DKMS auch jederzeit ein Typisierungsset zur Speichelprobe nach Hause bestellen.

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